Das Ziel der Tralalobe Häuser ist es, minderjährigen Asylwerber:innen, die unbegleitet - also ohne ihre Familien - aus ihren Heimatländern geflohen sind, ein altersgerechtes Aufwachsen trotz ihrer besonderen Situation zu ermöglichen und sie in die österreichische Gesellschaft zu inkludieren. Diese Kinder und Jugendlichen haben nicht nur ihre Heimat, sondern sämtliche soziale Kontakte und Sicherheiten verloren.
In dem von Grund auf renovierten Gründerzeithaus finden seit Sommer 2019 alleinerziehende Mütter und ihre Kinder, alleinstehende Frauen, queere Asylwerbende, Familien sowie ehemals unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Nachbetreuung geschützten Wohnraum, Betreuung und Beratung.
Asylwerbende Frauen und Kinder gelten als besonders vulnerabel. Frauen haben oft geschlechtsspezifische Fluchtgründe und ihre Fluchtgeschichten sind anders als die von Männern. Auch ihre Lösungsstrategien in Problemlagen sehen anders aus, da viele Frauen die Flucht alleine mit ihren Kindern bewältigen müssen.
Tralalobe hat im Jahr 2016 die 18+ WGs ins Leben gerufen, um junge Erwachsene während der Ausbildungszeit zu fördern und mobil zu betreuen. Mit dem Konzept der 18+ WGs ist es Tralalobe gelungen, zahlreiche junge Erwachsene in die Selbsterhaltungsfähigkeit zu begleiten.
Zielgruppenorientierte Unterbringung von homo-/bi-/trans*- und intersexuellen Asylwerbenden im Rahmen der Grundversorgung.